Das gezeichnete Gedächtnis: Erinnerung, Trauma und Animation in Waltz with Bashir

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Felix Hasebrink

Abstract

Der israelische Animationsfilm Waltz with Bashir ist nicht nur ein prominentes Beispiel neuer Hybridformen aus Dokumentar- und Animationsfilm, sondern entwickelt auch besondere Verbindungen aus Erinnerungs- und Gedächtnisdiskursen mit einer spezifischen Animationsfilmsästhetik. Wenn die Prämisse zutrifft, dass Erinnerungen und Traumata immer schon einer besonderen Mediatisierung bedürfen, so werden die Darstellungen von Erinnerungen und Flashbacks in Waltz with Bashir entscheidend durch animationsfilmische Effekte geprägt, die sich nicht ausschließlich darin erschöpfen, die psychische Verfasstheit der Hauptfiguren besonders eindrucksvoll zu vermitteln. Vielmehr erhält die filmische Repräsentation von Erinnerungen und Traumata durch die animierten Bilder einen Mehrwert, der über die Darstellungsmodi eines Realfilms hinausgeht.

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